Dep-Art-ment ARCHIV Ersatzstadt
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ErsatzStadt ist ein virtuelles Gegenstück zur real existierenden Stadt, ein Projekt über Metropolen im globalen Maßstab, über ihre städtische Alltagspraktiken und räumliche Aneignungsformen. ErsatzStadt recherchiert und produziert ‚case studies’ zu Themenkomplexen wie 'Landnahmen städtischer Räume', 'Die Stadt und das Soziale', 'Ersatzökonomien' oder 'Jenseits des guten Regierens' und kooperiert dabei mit KünstlerInnen und Initiativen aus Metropolen, deren Alltagsnormalität jenseits einer europäisch verstandenen „Civitas“ liegt.

ErsatzStadt
entwickelt für diese Untersuchungen Formate und Instrumente der Darstellung, die dokumentarische Recherche, mediale Aufzeichnung und autobiografische Erzählung kombinieren. ErsatzStadt begann 2002 und endete im Juli 2006. Die Projekte der ErsatzStadt fanden sowohl an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, im Prater als auch in anderen Räumen in Berlin und an den Orten der ‚case studies’ statt.

Die ErsatzStadt besteht aus wechselnden Präsentationen der beiden Kuratorenteams metroZones (Jochen Becker, Stephan Lanz) und Tulip House (Anselm Franke, Hannah Hurtzig).

ErsatzStadt war ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

Katharina von Wilcke betreut die Veranstaltungsreihen KIOSK/КИОСК für nützliches Wissen (Tulip House) und City of Coop – Ersatzökonomien und städtische Bewegungen in Rio de Janeiro und Buenos Aires (metroZones) in den Jahren 2003/04 als Produktionsleitung.


www.tuliphouse.de

www.metrozones.info